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Gefahren im Netz: Wie Unternehmen Social Media Kanäle sicher nutzen

Soziale Netzwerke bieten Unternehmen nicht nur Chancen, sondern bergen auch Gefahren aller Art wie beispielsweise die Beschädigung des Ansehens, Identitätsdiebstahl, Datenverlust, die Infektionen mit Malware und das unfreiwillige Preisgeben von Geschäftsgeheimnissen. Dessen sollten sich Unternehmen immer bewusst sein und frühzeitig Vorkehrungen treffen, um sich zu schützen. Vor Cyber-Kriminalität schützen Cyber-Kriminelle nutzen soziale Netzwerke, um an sensible Unternehmensdaten zu gelangen, indem sie den Rechner über das Netzwerk mit Malware infizieren. Dazu werden gefakte Kontaktanfragen und Systemnachrichten in Form von E-Mails an die Unternehmen versendet, die beinahe identisch mit den seriösen Benachrichtigungen des Netzwerks sind. Wird auf einen Link in der Benachrichtigung geklickt, wird der PC mit einem Schadprogramm infiziert, wodurch das Ausspähen von sensiblen Unternehmensdaten möglich wird. Es wird deshalb empfohlen, nicht auf die Benachrichtigungen des Netzwerks im E-Mail-Postfach direkt zu reagieren, sondern Systemnachrichten und Kontaktanfragen ausschließlich im sozialen Netzwerk selbst zu bearbeiten.

Richtlinien für Mitarbeiter festlegen

Damit vermieden wird, dass Mitarbeiter versehentlich sensible Daten und Geschäftsgeheimnisse veröffentlichen, sollten Richtlinien festgelegt werden, die den innerbetrieblichen Umgang mit den sozialen Netzwerken regeln. Idealerweise sind diese Richtlinien schon im Arbeitsvertrag festgelegt. Es empfiehlt sich, unerfahrene Mitarbeiter schulen zu lassen oder zumindest intensiv einzuarbeiten. Entscheidungsträger sollten ihren Mitarbeitern detailliert kommunizieren, welche Aktivitäten und Inhalte gewünscht sind. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Mitarbeiter über separate Darstellungen in den firmeneigenen Netzwerken auftreten. Social Engineering verhindern. Das Ausspähen von Wettbewerbern über die sozialen Netzwerke hat stark zugenommen. Gegen das sogenannte Social Engineering können sich Unternehmen schützen, indem sie in den Einstellungen festlegen, dass unbekannte Personen in die eigenen Kontakte einsehen können. Bevor fremde Personen in die eigenen Kontakte aufgenommen werden, sollte sichergestellt sein, dass es sich um reale Personen und nicht um Fake-Profile handelt.

Nicht zu viele private Informationen preisgeben

Grundsätzlich empfiehlt sich, private Informationen ausschließlich in privat genutzten Netzwerken zu veröffentlichen. Geschäftliche und private Netzwerke sollten voneinander getrennt genutzt werden, um zu vermeiden, dass private Daten dazu missbraucht werden, den Ruf einer Firma zu schädigen. Mitarbeitern von Unternehmen wird empfohlen, ihre privaten Netzwerke so zu konfigurieren, dass nur persönliche Kontakte in das Profil einsehen können.

Den Zugang zu den sozialen Netzwerken durch Passwörter schützen

Passwörter sollten mindestens acht Zeichen lang sein und aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen und Ziffern bestehen. Ist ein Unternehmen in mehreren sozialen Netzwerken engagiert, sollte für jedes Netzwerk ein eigenes Passwort kreiert werden. Kein Passwort verwenden, das auch für andere Onlinedienste gültig ist. Beispielsweise für das Online Banking.

Die Rechte Anderer wahren

Bevor Content oder Bildmaterial aus anderen Quellen auf Social Media veröffentlicht wird, sollte sichergestellt sein, dass die Urheberrechte nicht verletzt werden. Andernfalls drohen teure Abmahnungen durch Rechtsanwälte. Es existieren zahlreiche online Portale, wo Bildmaterial und Content preisgünstig erworben werden kann.

Imageschäden durch die richtige Diskussionskultur vermeiden

Wird das Unternehmen von anderen Nutzern öffentlich kritisiert oder beleidigt, sollte sachlich geblieben werden. Keinesfalls ist es zu empfehlen, Kommentare auf dem gleichen Niveau zu beantworten. Denn dies kann schnell zu irreparablen Imageschäden führen. Es empfiehlt sich, sachlich zu bleiben und gegebenenfalls die Diskussion zu beenden. In verschiedenen sozialen Netzwerken können unqualifizierte Kommentare auch gelöscht bzw. nicht sichtbar gemacht werden.






                   



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